eHealth-BCS-Terminal Glossar Telematikinfrastruktur Praxisausweis SMC-B


eHealth-BCS-Terminal

eHealth-BCS-Terminals kommen im Basis-Rollout) zum Einsatz. Das Terminal ist direkt (z.B. per USB, ggf. seriell) am Rechner angeschlossen auf dem das Praxisverwaltungssystem läuft.
In der aktuell anlaufenden Stufe, dem Online-Rollout, muss das Terminal gegen ein eHealth-Terminal getauscht werden und über die Sicherheitskomponente Konnektor im Netzbetrieb genutzt werden.
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eHealth-Terminal

Das eHealth-Terminal ist ein LAN-fähiges Kartenterminal nach SICCT-Spezifikation, das die speziellen Anforderungen zum Lesen und Schreiben von Daten auf die eGK und zur sicheren Kommunikation mit der Telematikinfrastruktur erfüllt. eHealth-Kartenterminal sind noch nicht auf dem Markt erhältlich.
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Elektronische Fallakte (eFA)

Die elektronische Fallakte ermöglicht die eletronische Kommunikation sowohl zwischen ambulanten und stationären Ärzten wie auch zwischen verschiedenen Kliniken. Sie ermöglicht diesen Kommunikationspartnern den datenschutzgerechten Austausch von medizinischen Informationen zu einem medizinischen Patienten-Fall. Mit dem Projekt "eFA Migration" soll die Fallakte schrittweise in Telematik-Infrastruktur migriert werden.
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Elektronische Gesundheitskarte (eGK)

Die eGK wird die bisherige Krankenversichertenkarte in den nächsten Jahren ersetzen. Ab dem 1.10.2011 ist die elektronische Gesundheitskarte neben der Krankenversichertenkarte ein gültiger Versicherungsnachweis.
Diese Gesundheitskarte wird technisch so entwickelt sein, dass sie in der Lage ist, neben ihren administrativen Funktionen auch Gesundheitsdaten verfügbar zu machen. Hierfür ist es erforderlich, die Gesundheitskarte als Mikroprozessorkarte auszugestalten, die geeignet ist, Authentifizierung, Verschlüsselung und elektronische Signatur zu ermöglichen.
Technisch wurden für die eGK 5 x.509 Zertifikate definiert: Zertifikate zur Authentisierung, Verschlüsselung und Erstellung elektronischer Signaturen (Willenserklärung) jeweils mit Klartextnamen sowie zugehörige Schlüsselnutzung nur mit PIN-Freischaltung. Zusätzlich gibt es die Zertifikate AUT.N und ENC.V, die pseudonymisiert sind und deren zugehörige im Kontext der Telematik-Infrastruktur Schlüssel ohne PIN-Eingabe verwendet werden können. Weiterhin enthält die eGK CV-Zertifikate und Schlüssel, durch die ein Zugriff durch eine andere Smart Card (wie z.B. den HBA) "erlaubt" werden kann
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Elektronische Signatur

Bei der elektronischen Signatur handelt es sich um den Nachweis von Integrität und Authentizität einer Nachricht. In Deutschland wurde mit dem dem sogennanten Signaturgesetz eine EG-Richtlinie über gemeinsame Rahmenbedingungen für elektronische Signaturen in deutsches Recht umgesetzt. Das o.g. Signaturgesetz definiert verschiedene qualitativ unterschiedliche Stufen von Signaturen:

  • Elektronische Signatur
  • Fortgeschrittene Elektronische Signatur
  • Qualifizierte Elektronische Signatur

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Elektronisches Rezept (eRezept)

Das eRezept ist in §291a SGB V als Pflichtanwendung deklariert und muß durch die Einführung der eGK realisiert werden. Technisch gesehen kann das eRezept sowohl auf der Karte wie Online auf Servern nach der Ausstellung durch den Arzt vor der Einlösung gespeichert werden. Gegenwärtig werden ca. 700 Millionen ausgestellte medizinische Rezepte, die pro Jahr im deutschen Gesundheitswesen ausgestellt werden, in Arztpraxen, Apotheken und Apothekenrechenzentren bis zu fünfmal angefasst und neu bearbeitet. Hier wird ein Einsparpotential bzgl der Kosten erwartet. Dennoch muss beachtet werden, dass das eRezept nicht per se zu einer Kostensenkung beitragen kann. Die Ausstellung eines eRezeptes ist nämlich für den Arzt zeitaufwendiger als die des Papierrezeptes (Unterschriftskürzel schneller als Signatur; das eRezept verlangt eine Signatur je Medikament; die beliebten vorausgefüllten Rezeptformulare sind nicht mehr möglich). Wichtig ist deshalb unter anderem, dass dem Arzt sowohl die Stapel- wie auch Komfortsignatur zur Verfügung gestellt wird, so dass diese Aufwandsnachteile minimiert werden.
Die Realisierung des eRezepts ist aufgrund der Umsetzungsprobleme zunächst zurückgestellt.
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Elementary File (EF)

Im Bereich von Chipkarten ist ein Elementary File eine Datei, die Nutzdaten aufnehmen kann Nutzdaten können zb PINs und private Schlüssel sein. Der Zugriff auf Elementary Files wird vom Chipkarten-Betriebssystem (COS) durch Zugriffregeln gesteuert.
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Ergebnis 5 Prüfungsnachweis

Wird eine eGK geprüft und das Ergebnis ist Prüfungsnachweis 5:

  • Online-Prüfung des Zertifikats technisch nicht möglich
  • Die eGK ist ein gültiger Leistungsanspruchsnachweis. Bei einem weiteren Besuch im Quartal muss eine erneute Onlineprüfung durchgeführt werden. Wenn der Fehler häufiger auftritt, sollte dies mit dem detaillierten Fehlercode an den zuständigen Praxisverwaltungssystem-Support kommuniziert werden.

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Ergebnis-Nr 3 Prüfungsnachweis

Wird eine eGK geprüft und das Ergebnis ist Prüfungsnachweis 3:

  • keine Online-Verbindung vorhanden
  • Aktualisierungsaufträge für die eGK konnten nicht erfolgreich ermittelt oder durchgeführt werden, weil z.B. Fachdienst der Kasse nicht erreichbar ist.
  • Die eGK ist ein gültiger Leistungsanspruchsnachweis. Bei einem weiteren Besuch im Quartal muss eine erneute Onlineprüfung durchgeführt werden. Wenn der Fehler häufiger auftritt, sollte dies mit dem detaillierten Fehlercode an den zuständigen Praxisverwaltungssystem-Support kommuniziert werden.

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Erklärfilme zur TI (Videos)

Der Erklärfilm der KZV Sachsen in Zusammenarbeit mit KZBV gibt mit ca. 20 Minuten Filmlänge einen guten Überblick über die Telematikinfrastruktur und die notwendigen Vorgänge bei der Anbindung einer Praxis

KBV: Telematikinfrastruktur: Datenautobahn für das Gesundheitswesen


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European Health Insurance Card (EHIC)

§291a SGB V sieht vor, dass die Europäische Krankenversichertenkarte als Sichtausweis auf der Rückseite der elektronischen Gesundheitskarte aufgebracht ist. Sie soll den bisher bei Krankheitsfällen im Ausland üblichen "Auslandskrankenschein" ersetzen. Die Layout-Spezifikation der Gesundheitskarte spricht jedoch auch die Möglichkeit an, ob die EHIC getrennt von der Gesundheitskarte ausgegeben werden kann.
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