Aktivierung eines Praxisausweises Glossar Telematikinfrastruktur Praxisausweis SMC-B


Aktivierung eines Praxisausweises (Aktivierung)

Ein Praxisausweise (SMC-B) wird in der Regel mit einer Transport-PIN ausgeliefert. Vor der ersten regulären Nutzung der Karte muss der Karteninhaber diese PIN "brechen", in dem er die Transport PIN eingibt und anschließend eine eigene PIN auf der Karte setzt. Technisch benötigt man in der Praxis dazu u.a. ein eHealth-Terminal, den Konnektor und das TI-fähige Praxisverwaltungssystem.
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Anbieter mit gematik-Zulassung (Anbieter)

Anbieter im Sinne der Telematikinfrastruktur werden nach § 291b Abs. 1b Satz 5 SGB V durch die gematik zugelassen. Die Anbieterzulassung ist Voraussetzung für die Durchführung des operativen Betriebs von Komponenten und Dienste im Rahmen der Telematikinfrastruktur. Kartenanbieter von SMC-B und HBA benötigen zusätzlich noch eine Sektorzulassung, um Karten anbieten zu können
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Anbieter Praxisausweis mit Sektorzulassung

Neben der gematik-Zulassung benötigt ein Kartenanbieter für Heilberufsausweis(HBA) oder Praxisausweis (SMC-B) auch die Sektorzulassung, um Karten an die jeweiligen Leistungserbringer prodzuzieren und ausliefern zu können.
Anbieter mit Sektorzulassung sind z.B.:
Bundesdruckerei
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Anonymisierung

§ 3 Abs. 6a Bundesdatenschutzgesetz: "Anonymisieren ist das Verändern personenbezogener Daten derart, dass die Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse nicht mehr oder nur mit einem unverhältnismäßig großen Aufwand an Zeit, Kosten und Arbeitskraft einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person zugeordnet werden können." Siehe im Unterschied dazu "Pseudonymisierung".
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Antragsvorbefüllung (Vorbefüllung)

Bei Antragsstellung von HBA oder Praxisausweis kann die Bearbeitung der Antragstellung vereinfacht werden, in dem bereits einige Daten des Antragstellers durch die zuständige K(Z)V oder Kammer vorausgefüllt werden. In der Regel kann der Antragsteller Daten diese Daten auch noch bearbeiten, wenn Aktualisierungsbedarf besteht.
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Anzahl Konnektoren in Praxisgemeinschaften

Praxisgemeinschaften, also Praxen die zwar Räumlichkeiten und ggf medizinische Geräte gemeinsam nutzen, können auch einen Konnektor gemeinsam nutzen, da dieser mandantenfähig ist.
Diese Praxen müssen jedoch jeweils einen eigenen Praxisausweis und (min.) ein eigenes eHealth-Kartenterminal nutzen.
Der VPN Zugang zur TI kann gemeinsam genutzt werden, dabei muss jedoch eine SMC-B eines Inhabers beim Zugangsdienst registriert werden.
Siehe auch Anzahl SMC-B bei Einsatz mehrerer Terminals
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Anzahl SMC-B bei Einsatz mehrerer Terminals

Wichtig zu beachten ist, dass eine Praxis, die an einem Standort mehrere Kartenterminals einsetzt, nicht für jedes Terminal eine eigene SMC-B benötigt. Bei Praxen normaler Größe reicht eine SMC-B aus. Ausnahme ist hier die Praxisgemeinschaft, siehe dort

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Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS)

Die zu schaffende elektronische Gesundheitskarte soll nach §291a SGB V geeignet sein, die Arzneimitteltherapiesicherheit zu unterstützen. Therapiesicherheit in diesem Zusammenhang kann durch Beachtung der Arzneimitteldokumentation z.B. die Vermeidung der Verordnung von Medikamenten bedeuten, die negative Wechselwirkungen mit einer aktuellen medikamentösen Therapie auslösen würden. Die AMTS gehört zu den freiwilligen Anwendungen, d.h. der Patient kann selbst entscheiden, ob er diese Anwendung nutzen möchte. Nutzt er diese, so werden die Daten der persönlichen AMTS online von einem entsprechenden Dienst zur Verfügung gestellt. Die eGK des Patienten trägt dann zum einen seine "Einwilligung"zur Verwendung der Anwendung und einen Link zu seinen Einträgen. Der Zugriff auf seine Daten ist stark geschützt.
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Austauschkarte

Bei Problemen mit einer Kartenlieferung, z.B. weil der neu ausgelieferte Praxisausweis technisch defekt ist, kann üblicherweise über einen einfachen Reklamationsantrag direkt beim Kartenanbieter eine neue Karte bestellt werden, ohne dass der komplette Antragsprozess noch einmal durchlaufen werden muss. Neben technischem Defekt bezieht sich dieser Reklamationsprozess üblicherweise auch auf die Fälle, in denen der Antragsteller z.B. zwar die Karte erhalten hat, aber der PIN-Brief den Antragsteller nicht erreicht hat.
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Aut-Client

Client-Authentifizierung ist der Vorgang, mit dem Benutzer sicheren Zugang zu einem Server(z.B. KZV -Portal) durch den Austausch eines digitalen Zertifikats erhalten. Das Zertifikat wird dazu verwendet, die Identität eines (Zahn-)Arztes oder einer Praxis kryptographisch an ein eindeutiges digitales Zertifikat zu binden. Um die diese Client-Authentifizierung auch mittels SMC-B (oder HBA) , eines Konnektors und eines Webbrowsers nutzen zu können, kommt ein Aut-Client zum Einsatz, der auf einem Praxaisrechner läuft
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Authentifizierung (Auth)

Authentifizierung bezeichnet den Vorgang, die Identität einer Person oder eines Programms (Z.B. eines WebServers) mit Hilfe eines ausgewählten Merkmals zu überprüfen. Dies kann zum Beispiel mit einem Fingerabdruck, einem Passwort oder einem nur dem Überprüften bekannten oder gehörendem Merkmal geschehen.
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Authentizität

Nachweis der Echtheit der Identität von Kommunikationspartnern und ihrer Informationen.
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